Einweihung unseres Kinderpalliativzentrums

Liebe Freunde und Unterstützer des Kinderpalliativzentrums München,

am Freitag, dem 24. Juni wurde in einer bewegenden, aber auch frohen und sehr schönen Atmosphäre die Einweihung unseres Kinderpalliativzentrums gefeiert. Mehr als 550 Gäste erlebten dies mit, darunter viele Vertreter der Spender, der Wissenschaft, des Klinikums sowie vor allem auch viele Eltern, teilweise auch mit ihren Kindern. Auch viele Partner des Zentrums waren anwesend.

Der Ärztliche Direktor des Klinikums Herr Prof. Dr. Jauch und unser Vorsitzender Herr Barth haben gemeinsam die Veranstaltung moderiert und allen Spendern, den Bauverantwortlichen, allen Beteiligten im Klinikum und insbesondere unserer Schirmherrin Frau Karin Seehofer und unserem Kuratoriumsvorsitzenden Herrn Alois Glück gedankt. Mehrere Eltern waren aktiv an der Gestaltung der Feier beteiligt. So waren auch die beiden vortragenden Künstlerinnen der Feierstunde, Belle Schupp,  Autorin und Schauspielerin, und Natalie Schwaabe, Flötistin im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Team des Kinderpalliativzentrums persönlich verbunden, weil ihre eigenen Kinder durch das Team betreut worden waren.

Der Vorsitzende des Fördervereins ebenso wie der Ärztliche Direktor hoben  in der Pressekonferenz und in der Einweihungsfeier auch die Notwendigkeit hervor, weiterhin mit Spenden zum Erfolg dieses Zentrums beizutragen, damit über die von den Kassen finanzierte Basisversorgung hinaus das Zentrum seinen Zweck erfüllen kann, eine optimale medizinische, pflegerische und menschliche Gesamtbetreuung aufzubauen.

Die Presse hat sehr freundlich und umfassend berichtet. Stimmen ausgewählter Persönlichkeiten zur Eröffnung sowie die offizielle Pressemitteilung des Klinikums stellen wir gleichzeitig auf unserer Website ein.

Insbesondere freuen wir uns, Ihnen auch einen kleinen Rundflug und eine Führung durch das Zentrum auf unserer Website zur Verfügung zu stellen. Dieser Film wurde im Rahmen der Einweihungsfeier auch gezeigt.

Wir danken nochmals herzlich für Ihre bisherige Unterstützung und hoffen, Sie auch weiterhin zu unseren Förderern und Gönnern zählen zu dürfen.

Mit besten Grüßen

Der Vorstand des Fördervereins

06/24/16

Eröffnung des neuen Kinderpalliativzentrums am Klinikum der Universität München

 
 


24.6.2016 - Die Einrichtung ist die bundesweit erste ihrer Art an einem Universitätsklinikum

„Bisher lagen unheilbar kranke Kinder häufig auf einer Inten-sivstation. Das war belastend für die kleinen Patienten, ihre Familien und auch das Team auf den Stationen“, schildert Prof. Dr. Monika Führer die schwierige Ausgangslage. Im April dieses Jahres hat das Kinderpalliativzentrum München (KPM) unter der Leitung von Frau Prof. Führer mit der stationären Patientenversorgung begonnen. Kinder mit lebensverkürzenden Krankheiten und ihre Familien erhalten hier die bestmögliche Therapie und Pflege sowie psychosoziale und spirituelle Unterstützung. Das Zentrum am Campus Großhadern wurde in einer Bauzeit von 18 Monaten errichtet. Die Finanzierung von 7,5 Millionen Euro wurde ermöglicht durch 5,5 Millionen Euro Spenden, die der eigens für das Projekt gegründete Förderverein Kinderpalliativzentrum München e.V. innerhalb von neun Monaten sammeln konnte, sowie zwei Millionen Euro Beteili-gung des Klinikums. Die gesamte Baumaßnahme, einschließlich weiterer Räume für das Klinikum, ergibt ein Kostenvolumen von 9,05 Millionen Euro.

Das Klinikum der Universität München bündelt damit auf 1.166 Quadratmetern die langjährige Erfahrung der Koordinationsstelle Kinderpalliativmedizin. Diese ist aus dem Projekt HOMe (Hospiz ohne Mauern) entstanden, das Frau Prof. Führer 2003 gemeinsam mit dem damaligen Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin der LMU, Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, initiiert hatte. Seitdem wurden über 500 unheilbar erkrankte Kinder und Jugendliche vom Kinder-palliativteam zuhause betreut. In akuten Krisensituationen fehlte aber die Möglichkeit, die Kinder auf eine spezialisierte Kinderpalliativstation aufzunehmen. Diese Versorgungslücke ist nun geschlossen.

Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle würdigt stellvertretend für den Bayerischen Ministerpräsidenten in seiner Festrede das Kinderpalliativzentrum als herausragendes Projekt in der bundesdeutschen Hochschulmedizin: „Mit dem Kinderpalliativ-zentrum ist ein ganz besonderer Raum fürsorgender Menschlichkeit in München entstanden. Die Rahmenbedingungen der palliativen Betreuung schwerstkranker Kinder und ihrer Familien am Universitätsklinikum wird damit gerade in besonders kritischen Situationen künftig noch besser.

Die Palliativmedizin ist auch eine wichtige wissenschaftliche Disziplin. Die LMU und das Klinikum sind Vorreiter und haben schon früh ideale Bedingungen für Forschung und Lehre auf diesem Gebiet sowie eine fächerübergreifende Zusammenarbeit geschaffen. Das Kinderpalliativzentrum ist ein weiterer Meilenstein bei dieser Entwicklung. Von ihm werden wichtige Impulse für die Fort- und Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten ausgehen, wovon Patientinnen und Patienten weit über Bayern hinaus profitieren werden.“

Den besonderen Bedürfnissen der Kinder Rechnung tragen

Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich die Räume für die Ärzte, Pflegenden und die psychosozialen Mitarbeiter der Koordinationsstelle Kinderpalliativmedizin (Spezialisierte Ambulante Pädiatrische Palliativversorgung - SAPPV). Diese Abteilung wurde vor 13 Jahren als Projekt HOMe gegründet, um die Familien mit ihrem Wunsch, ihre unheilbar kranken Kinder zu Hause zu pflegen, nicht alleine zu lassen. Derzeit begleitet das SAPPV-Team des KPM ambulant rund 50 Familien in München und Oberbayern. Zusätzlich stehen im Erdgeschoss Räume die Verwaltung, ein großer Seminarraum für Lehre und Fortbildungen sowie Räumlichkeiten für die Forschung zur Verfügung.

Auf der Station im ersten Stock befinden sich acht Einzelzimmer, in denen die kranken Kinder und Jugendlichen betreut werden und deren Eltern dort mit übernachten können. Jedes Zimmer hat Zu-gang zu einem Balkon, auf den auch das Krankenbett geschoben werden kann. Zentral zwischen den Zimmern liegt der Stützpunkt für das Pflegepersonal. „Unser Ziel ist es, Kinder so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld zu betreuen. Kommt eine Familie in einer Krise zu uns auf die Station, setzen wir die Möglichkeiten der modernen Palliativmedizin ein, um die Situation so zu stabilisieren, dass das Kind möglichst schnell wieder nach Hause gehen kann. Längere Aufenthalte auf unserer Station können bei Kindern notwendig werden, die unter starken Schmerzen oder anderen sehr belastenden Symptomen wie Atemnot leiden und bei denen die medikamentöse Einstellung sehr aufwändig ist“, sagt Prof. Führer.

Die Konzeption des Gebäudes folgt der Leitidee der Palliativversorgung, Familien vollständig in die Betreuung zu integrieren, um den Bedürfnissen des erkrankten Kindes wie auch der Eltern und Geschwister gerecht zu werden und die Familien nicht trennen zu müssen. Das Zentrum ermöglicht es Angehörigen, für die Dauer ihres Aufenthalts zwei voll ausgestattete Apartments im Gebäude zu belegen. Zusätzlich wird allen Familienmitgliedern ein großzügiger Ruheraum zur Verfügung gestellt, in dem gekocht und gespielt werden kann, sowie eine umfassende psychologische Beratung angeboten. „Kinder und besonders schwer kranke Kinder haben andere Bedürfnisse als Erwachsene. Kinder brauchen auch bei einem notwendigen stationären Aufenthalt Raum für ihre Familie, ihre Eltern und Geschwister, die ihnen Geborgenheit, Kraft und Mut geben. Und wir müssen ein besonderes Augenmerk darauf richten, den Kindern durch eine freundliche und helle Ge-staltung die Angst vor der ungewohnten Umgebung zu nehmen“, so die Schirmherrin des Projektes, Karin Seehofer.

Diesem Anspruch wird der Neubau gerecht: Die Aufteilung von Verwaltung und Pflege auf jeweils ein Stockwerk garantiert schnellstmögliche medizinische Versorgung, da die Wege kurz sind. Große Fenster und Kuppeln lassen viel Tageslicht ins Innere. In Kombination mit hellen Farben entsteht so ein freundliches Um-feld, das sich bewusst so weit wie möglich von einer Krankenhaus-atmosphäre entfernt. „Wir sind froh und dankbar dafür, dass unser Herzensanliegen letztlich so wunderbar gelungen ist. Viele große und kleine Spenden haben das ermöglicht. Entscheidende Beiträge verdanken wir der Deutschen Krebshilfe, den Sternstunden und der Bayerischen Landesstiftung, aber auch einigen Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen“ freut sich Thomas Barth, Vorsitzender des Fördervereins Kinderpalliativzentrum München. „Dieser sichtbare Erfolg ist ein großer Ansporn, jetzt das Zentrum weiter zu unterstützen, damit in diesem Bauwerk über die kassenfinanzierte Grundversorgung hinaus optimal gearbeitet werden kann.“

Jährlich sterben in Deutschland bis zu 5.000 Kinder und Jugendli-che an lebensverkürzenden Krankheiten. Durch die direkte räumli-che Nähe des Zentrums zur Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin des Klinikums (Dir: Prof. Dr. Claudia Bausewein) arbeiten zum ersten Mal an einer Universitätsklinik die Erwachsenen- und die Kinderpalliativmedizin Seite an Seite. So können durch die weltweit einzigartige Kombination von Krankenversorgung, Forschung und Lehre in der Palliativmedizin über alle Lebensalter hinweg neue Erkenntnisse umgehend in den Behandlungsalltag integriert werden.

Am Klinikum der Universität wurde bereits 1999 die erste Interdis-ziplinäre Palliativmedizinische Einrichtung etabliert, die 2013 zur Klinik für Palliativmedizin erhoben wurde. Mit dem Kinderpalliativ-zentrum baut das LMU-Klinikum diesen Kompetenzbereich weiter aus, wie der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Karl-Walter Jauch, betont: „Wir wünschen dem Zentrum, dass es seine Aufgaben in Krankenversorgung, Lehre und Forschung in einem extrem anspruchsvollen Gebiet erfolgreich und zum Wohle der Patienten und ihrer Familien erfüllen kann. Wir erhoffen uns von dem neuen Zentrum auch Impulse, die über die Kinderpalliativmedizin hinausgehen. Diese Impulse sollen uns helfen, die auch und gerade in der Spitzenmedizin notwendige Synthese von menschlicher Empathie und wissenschaftlicher Evidenz in unserem Klinikum immer besser zu realisieren.“

Stimmen zur Eröffnung des Kinderpalliativzentrums

24.6.2016 

Horst Seehofer, Bayerischer Ministerpräsident, MdL
„Wir eröffnen heute das einzige Kinderpallia-tivzentrum Süddeutschlands und das erste in ganz Deutschland in einer Universitätsklinik. Auch in der Kinderpalliativmedizin ist Bayern Vorreiter: Mit dem ‚Konzept zur Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen in Bayern‘ hat die Bayerische Staatsregierung schon 2009 die Weichen für eine flächendeckende häusliche Betreuung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher gestellt – als erstes Land in Deutschland. Heute ist das bayerische Modell zum Vorbild für viele weitere Länder geworden.“

Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, MdL
„Mit dem Kinderpalliativzentrum ist ein ganz besonderer Raum fürsorgender Menschlichkeit in München entstanden. Die Rahmenbedin-gungen der palliativen Betreuung schwerst-kranker Kinder und ihrer Familien am Univer-sitätsklinikum wird damit gerade in besonders kritischen Situationen künftig noch besser. Die Palliativmedizin ist auch eine wichtige wissenschaftliche Disziplin. Die LMU und das Klinikum sind Vorreiter und haben schon früh ideale Bedingungen für Forschung und Lehre auf diesem Gebiet sowie eine fächerübergrei-fende Zusammenarbeit geschaffen. Das Kinderpalliativzentrum ist ein weiterer Meilenstein bei dieser Entwicklung. Von ihm werden wichtige Impulse für die Fort- und Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten ausgehen, wovon Patientinnen und Patienten weit über Bayern hinaus profitieren werden.“

Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, MdL
„Die Betreuung von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien ist eine der sensibelsten Aufgaben in der Hospiz- und Palliativversorgung überhaupt. Die Betroffenen und ihre Familien brauchen eine ganz besonders einfühlsame Unterstützung bereits ab der Diagnose. Und gerade diese bekommen sie im neuen Kinderpalliativzentrum. Mit einer umfassenden medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Unterstützung wird den besonderen Bedürfnissen der jungen Patientinnen und Patienten und ihren Familien Rechnung getragen. Das Kinderpalliativzentrum am Klinikum der Universität München bietet mit der Kinderpalliativstation und dem Team für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung eine bedarfsge-rechte Versorgung auf einem hohen Qualitätsniveau.“

Prof. Dr. Karl-Walter Jauch, Ärztlicher Direktor und Vorstands-vorsitzender am Klinikum der Universität München
„Wir wünschen dem Zentrum, dass es seine Aufgaben in Krankenversorgung, Lehre und Forschung in einem extrem anspruchsvollen Gebiet erfolgreich und zum Wohle der Patienten und ihrer Familien erfüllen kann. Wir erhoffen uns von dem neuen Zentrum auch Impulse, die über die Kinderpalliativmedizin hinausgehen. Diese Impulse sollen uns helfen, die auch und gerade in der Spitzenmedizin notwendige Synthese von menschlicher Empathie und wissenschaftlicher Evidenz in unse-rem Klinikum immer besser zu realisieren.“

Gerd Koslowski, Kaufmännischer Direktor und Mitglied des Vorstands am Klinikum der Universität München
„Es freut mich sehr, dass wir nun endlich die Einweihung des Kinderpalliativzent-rums, das ein besonderer Ort für Familien mit schwerkranken Kindern sein wird, feiern können. Wir konnten einen besonderen Weg bei der Finanzierung dieses außergewöhnlichen Zentrums gehen, da der eigens gegründete Förderverein ein Netzwerk an großartigen Unterstützern geknüpft hat und so mehr als die Hälfte der Errichtungskosten übernommen hat. Ohne diese Unterstüt-zung wäre die Realisierung kaum möglich gewesen. Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein, den Stiftern und Frau Prof. Führer. Wir sind besonders dankbar, dass der Förderverein seine Unterstützung nicht auf die Errichtung des Kinderpalliativzentrums beschränkt, son-dern der Kinderpalliativmedizin auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Seite steht.“

Helle Dokken, Pflegedirektorin und Mitglied des Vorstands am Klinikum der Universität München
„Über die Eröffnung des Kinderpalliativzentrums am Klinikum der Universität München freue ich mich außerordentlich. Die großzügig gestaltete Station bietet den Pflegenden die Möglichkeit, in besonderer Weise auf die Bedürfnisse der Kinder und deren Angehörigen einzugehen und ihr pflegerisches Wissen in diesem herausfor-dernden Bereich einzubringen.“

Prof. Dr. Reinhard Hickel, Dekan der Medizinischen Fakultät und Mitglied des Vorstands
„Das neue Zentrum für Kinderpalliativmedizin am Klinikum der LMU weist in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal auf, in dem erstmals an einem Universitätsklinikum in Deutschland die Palliativbetreuung unheilbarkranker Kinder und Jugendlicher mit viel Empathie und großer Expertise auf einer an den Bedürfnissen der Familien orientierten Station erfolgen kann. Wir wünschen, dass diese Einrichtung auch den angehenden Ärzten die Palliativmedizin noch besser ans Herz legen kann mit einer Ausbildung auf höchstem Niveau und auch die Forschung Möglichkeiten aufzeigen möge, die für die jungen Patienten und ihren Familien in solch schweren Situationen eine große Hilfe sind.“

Prof. Dr. Monika Führer, Leiterin des Kinderpalliativzentrums (KPM), Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Hauner-schen Kinderspital
„Mit der Einweihung des Kinderpalliativzentrums wird ein großer Traum wahr – ein Ort, der Familien mit unheilbar kranken Kindern in Krisensituationen die Sicherheit einer großen Universitätsklinik und die Geborgenheit eines familiären Umfeldes gibt. Das Ziel des gesamten Teams ist es, die Situation des Kindes und der Familie so zu stabilisieren, dass eine Versorgung zuhause wieder möglich wird. Das ambulante Kinderpalli-ativteam arbeitet dabei Hand in Hand mit der Station, und die Forscher nehmen die Fragen aus der täglichen Arbeit auf. Ihre Ergebnisse fließen unmittelbar in die Verbesserung der Versorgung der Kinder und in die Aus- und Weiter-bildung der Studierenden und Kinderärzte ein.“

Karin Seehofer, Schirmherrin des Fördervereins Kinderpallia-tivmedizin e.V.
„Kinder und besonders schwer kranke Kinder haben andere Bedürfnisse als Erwachsene. Kinder brauchen auch bei einem notwendigen stationären Aufenthalt Raum für ihre Familie, ihre Eltern und Geschwister, die ihnen Geborgenheit, Kraft und Mut geben. Und wir müssen ein besonderes Augenmerk darauf richten, den Kindern durch eine freundliche und helle Gestaltung die Angst vor der ungewohnten Umgebung zu nehmen.“

Alois Glück, Landtagspräsident a.D., Vorsitzender des Kuratori-ums des Fördervereins Kinderpalliativmedizin e.V.
„Mit der engen Verbindung zur ambulanten Betreuung und Begleitung von erkrankten Kindern und ihren Angehörigen und der Verbindung zur Spitzenwissenschaft ist das neue Kinderpalliativzentrum ein besonders wertvoller und wichtiger Ort für die konkrete Hilfe und für die Weiterent-wicklung der Palliativmedizin und des gesamten Spektrums der Hospizbewegung. Unser gemeinsames Ziel muss sein, dass die möglichen und notwendigen Hilfen flächendeckend für alle Menschen, die diese Hilfe brauchen, zugänglich ist und die Palliativmedizin im Gesamtsystem des Gesundheitswesens eine so selbstverständliche und ebenso anerkannte und integrierte Disziplin wird wie andere Fachrichtungen.“

Thomas Barth, Vorsitzender des Fördervereins Kinderpalliativmedizin e.V.
„Mit der Einweihung dieses Hauses geht für mich ein Herzenswunsch in Erfüllung. Ich bin froh und dankbar, dass sich unsere Hoffnung erfüllt hat, für schwerstkranke Kinder und ihre Familien ein „Zuhause auf Zeit“ mit zugleich modernster medizinischer Versorgung zu schaffen. Viele großartige Spenden von großen Stiftungen, Unternehmen, Institutionen und Privat-personen haben das ermöglicht. Hoch motivierte Menschen haben über Jahre mit riesigem Einsatz für diesen Erfolg gearbeitet. Auch diese Zusammenarbeit war eine wunderbare Erfahrung. Der sichtbare Erfolg spornt uns an, Frau Prof. Führer und ihr Team mit allen Kräften zu unterstützen, damit über die kassenfinanzierte Basis-versorgung hinaus optimal gearbeitet werden kann.“

Gerd Nettekoven, Vorstand der Stiftung Deutsche Krebshilfe
„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Bauphase abgeschlossen ist und das Münchener Kinderpalliativzentrum nun seine Arbeit aufnehmen kann. Für die Deutsche Krebshilfe - als Wegbereiterin der Palliativmedizin in Deutschland seit den 1980er Jahren - ist dies ein weiteres fundamentales Projekt im Sinne des Auf- und Ausbaus palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen. Unsere Anstrengungen konzentrierten sich in der Vergangenheit weitestgehend auf die palliativmedizinische Versorgung von erwachsenen Krebspatienten - im Übrigen auch hier in München. Das mit unserer finanziellen Mit-Unterstützung jetzt auf den Weg gebrachte Kinderpalliativzentrum ist ein wichtiger Schritt zu einer adäquaten palliativmedizinischen Versorgung auch für Kinder und Jugendliche, die derzeit flächendeckend in unserem Land noch nicht gewährleistet ist.“

Thomas Jansing, Geschäftsführer und Initiator Sternstunden e.V.
„Wenn Kinder lebensverkürzend erkranken und keine Hoffnung auf Heilung besteht, brauchen sie besondere Betreuung. Die Aufgabe der Palliativmediziner besteht dann vor allem in der Linderung der Symptome und Schmerzen und in der Begleitung der kleinen Patienten mit ihren Angehörigen, auch auf einer emotionalen, tröstenden Ebene. Es geht darum, auch die letzte Etappe lebenswert zu gestalten. Somit fällt der Palliativmedizin eine immer größere Bedeutung zu. Das neue Kinderpalliativzentrum ist dabei ein wegweisender Schritt in die Zukunft.“

Josef Miller, Staatsminister a.D., Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Landesstiftung
„Das Kinderpalliativzentrum ist ein herausragen-des soziales Projekt, das für uns nicht nur Fördergegenstand sondern ein Herzensanliegen ist. Der vom Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung bewilligte Zuschuss in Höhe von einer Million Euro zeigt wie wichtig wir die Aufgabe sehen, schwerstkranken Kindern und Jugendlichen und ihren Angehörigen medizinische Betreuung und Fürsorge zu bieten. Der Vorstand der Bayeri-schen Landesstiftung und der Stiftungsratsvorsit-zende, Ministerpräsident Horst Seehofer, werden auch weiterhin der Förderung von Palliativein-richtungen eine hohe Priorität beimessen.“

Harald Strötgen, ehem. Vorstands-Vorsitzender der Stadtsparkasse München
„Wenn man, wie auch ich, Kinder und Enkel hat, wünscht man sich, dass es Ihnen immer gut gehen möge. Kinder sind ein Geschenk, schön, dass es sie gibt. Leider nimmt das Schicksal oft andere Wege, Kinder erkranken schwer und sterben früh, viel zu früh. Als ich die Professoren Monika Führer und Gian Borasio vor Jahren kennenlernte, hat mich sehr beeindruckt, mit welcher Aufopferung, mit welcher liebevollen Anteilnahme diese wunderbaren Ärzte und ihr ganzes Team "einfach nur rund um die Uhr da sind", helfen, Beistand leisten, trösten, Schmerzen lindern. Es tut auch mir gut, dass es jetzt zur Eröffnung der Kinderpalliativstation am Klinikum Großhadern kommt. Und es ist einfach wunderbar, dass hier für die letzten Tage eines sterbenden Kindes die betroffene Familie so eng zusammen sein kann, wie wir alle uns das wünschen. Wir alle, die wir in den letzten Jahren geholfen haben, die Kinderpalliativstation zu realisieren, erleben jetzt eindrucksvoll, was wir zurück bekommen, wenn wir uns in dieser schweren Zeit auch um die betroffene Familie und die Geschwister-Kinder kümmern. Ich bin froh, dass ich einen kleinen Beitrag dazu leisten konnte, dass der Traum Kinderpalliativstation Wirklichkeit geworden ist.“

Eugen Bauer, Leiter des Staatlichen Bauamts Rosenheim
„Die Realisierung dieses Gebäudes ist seit Jahren vielen Menschen ein besonderes persönliches Anliegen. Meine Kollegen im Bauamt und ich freuen uns, zusammen mit den Planern und Baufirmen unseren Beitrag zum Gelingen dieses wichtigen Bauvorhabens geleistet zu haben. Wir wünschen uns, dass das Haus allen Menschen, die sich darin aufhalten, eine angenehme und heimelige Atmosphäre bieten möge.“

Nikolaus Meissler, Dipl. Ing. Architekt
„Das neue Kinderpalliativzentrum gestalten und planen zu dürfen, war auch für uns ein besonderes Projekt, wofür wir sehr dankbar sind. Stets eingedenk der besonderen Aufgabe dieses Hauses, haben wir versucht, gemeinsam mit allen Beteiligten ein „Haus für Kinder“ zu bauen. Einen ruhigen, hellen, freundlichen und selbstverständlichen Ort, an dem die Notwendigkeiten eines Krankenhauses in den Hintergrund treten und Maßstäblichkeit, Überschaubarkeit, und viel Außenraumbezug mit stetem Blick ins Grüne ei-nen Beitrag zum Wohlbefinden der Kinder und Ihrer Familien für Ihren Aufenthalt leisten. Wir hoffen das ist gelungen.“

 

 

„Symposium „Kinderpalliativmedizin: Empathie und Evidenz“

13.6.2016  - Anlässlich der feierlichen Eröffnung des neuen Kinderpalliativzentrums am Standort  Großhadern findet im Hörsaaltrakt am Campus Großhadern am Samstag, den 25. Juni von 10:00 – 18:00 Uhr ein wissenschaftliches Symposium mit dem Titel „Kinderpalliativmedizin: Empathie und Evidenz“ mit internationalen  Referenten statt. Praxisorientierte multiprofessionelle Workshops sind Teil des Symposiums.

Zu dieser Veranstaltung lädt Frau Prof. Dr. Führer auch im Namen des Vorstands des Klinikums und unseres Fördervereins ganz herzlich ein. Sie freut sich auf einen regen Austausch mit allen Teilnehmern über die Praxis der Kinderpalliativversorgung sowie darauf,  neueste Forschungsergebnisse von international ausgewiesenen Experten zu hören.

Für die Planung bitten wir alle Interessenten, sich wie in der Einladung angegeben, per Email oder Fax anzumelden. Für Rückfragen steht Ihnen die Teamassistentin Fr. Eickhoff-Wolff (Tel: 089/4400 48000; E-Mail: hannelore.eickhoff-wolff@med.uni-muenchen.de) gerne zur Verfügung.“

Aktuelle Impressionen

 

06.4.2016  - Während sich das gesamte Team der ambulanten Versorgung und der neuen Station in einem zweiwöchigen Kurs auf den vollen Betrieb vorbereitet, wird die Einrichtung der Räume Stück für Stück geliefert und letzte Arbeiten finden auf den Balkonen und an anderen Stellen statt. Wir freuen uns, den Fortschritt weiter zu dokumentieren.

Das Kinderpalliativzentrum München ist bezugsfertig

29.3.2016  - Liebe Freunde und Förderer des Projekts Kinderpalliativzentrum München,

es ist soweit: Mit größter Freude können wir berichten, dass nach weniger als 2 Jahren Bauzeit das neue Kinderpalliativzentrum München (KPM), bezugsfertig ist.

Am 14. Juli 2014 haben wir mit einer fröhlichen Spatenstichfeier  den Startschuss für den Bau des KPM gegeben, wenige Stunden nach dem für Deutschland glücklichen Abschluss der  Fußball-WM in Brasilien.

Knapp 2 Jahre später, am 24. Juni 2016, wird nun die festliche Einweihungsfeier stattfinden, mit einer Festrede des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und gemeinsam mit unserem Wissenschaftsminister Dr. Spaenle und unserer Gesundheitsministerin Melanie Huml. Im Anschluss daran wird ein Symposium mit höchstrangiger internationaler Besetzung stattfinden. Der Vorstand des Fördervereins freut sich darauf, gemeinsam mit Schirmherrin Karin Seehofer, mit unserem Kuratoriumsvorsitzenden Alois Glück und mit dem Vorstand des Klinikums dieses freudige Ereignis vorbereiten zu können.

Der Betrieb wird zu diesem Zeitpunkt längst auf Hochtouren laufen. Bereits eine Woche vor Ostern konnte die Spezialisierte Ambulante Pädiatrische Palliativ-Versorgung (SAPPV) endlich umziehen aus der Enge der bisherigen Innenstadt-Büros. In der Woche nach Ostern zieht auch die stationäre Versorgung ein. Am 1. April, und das ist kein Aprilscherz, kann Frau Prof. Dr. Führer das gesamte künftige Team im neuen Heim begrüßen.

In den ersten beiden Aprilwochen wird die einmalige Chance genutzt, alle Kolleginnen und Kollegen vor der Aufnahme der ersten Patienten versammeln zu können. 14 Tage lang wird das gesamte Team einen gemeinsamen Intensivkurs im nagelneuen Gebäude durchführen, mit technischen Einweisungen in alle Geräte, in die neue IT-Infrastruktur  und in die komplexen künftigen Abläufe. Danach beginnt der volle Betrieb.

Der Förderverein hat auch in der heißen Schlussphase der Fertigstellung wieder an vielen Ecken und Enden helfen können und er muss das gerade jetzt zur Aufnahme des Betriebs weiter tun. Denn noch ist längst nicht alles fertig. Der große Aufenthaltsraum mit Elternküche und Wohngruppe, der Raum der Stille und manches weitere muss jetzt gestaltet und auch finanziell unterstützt werden, nachdem die für den Betrieb unabdingbaren Funktionen gesichert sind. Vor allem auch bei der personellen Ausstattung müssen wir helfen und so manche Anschubfinanzierung stemmen, damit das Zentrum unsere hohen Erwartungen und Hoffnungen für ein "Zuhause auf Zeit" mit bester medizinischer Betreuung für die kranken Kinder und für ihre Familien auch erfüllen kann. Spenden sind darum auch weiterhin von entscheidender Bedeutung für eine optimale Bewährung dieses Projekts im Dauerbetrieb.

Wir freuen uns sehr darauf, auch hier weiterhin zu unterstützen. Und wir gratulieren dem neuen Team und vor allem Frau Professor Führer zu diesem glücklichen Moment, endlich die Arbeit im neuen Heim aufnehmen zu können. Die gewaltige Anstrengung von vielen in den vergangenen Jahren findet ihren guten Abschluss.

Wir danken Ihnen allen von Herzen, die Sie uns so viel Unterstützung gegeben haben und geben.

Der Vorstand des Fördervereins

Frohe Weihnachten!

24.12.2015  -

Liebe Förderer und Freunde  des Projekts Kinderpalliativzentrum München,

dies ist ein ganz besonderes Weihnachtsfest für das Kinderpalliativ-Team um Monika Führer.  Das neue Kinderpalliativzentrum am Klinikum Großhadern der LMU steht kurz vor der Eröffnung.

Seit 2010 hat der Förderverein gemeinsam mit Frau Professor Führer Geld gesammelt und an vielen Fronten gekämpft, damit dieses erste Zentrum im gesamten süddeutschen Raum, das zweite überhaupt in Deutschland, entstehen kann und damit es so gut gestaltet wird wie es jetzt tatsächlich geschieht.  Der Bau geht derzeit in die ganz wichtige Schlussphase. Die Bodenbeläge sind weitgehend verlegt, die Wände werden gestrichen und warme Farbakzente gesetzt, die Küchen und Regale werden eingebaut, ebenso die Technik.

Im ersten Quartal 2016 zieht zunächst das bereits bestehende Team der ambulanten Versorgung ein, die „Spezialisierte Ambulante Pädiatrische Palliativversorgung“ (SAPPV), die sich aus dem Projekt HOMe entwickelt hat. Zum 1.4.2016 wird dann auch der stationäre Betrieb mit 8 Betten aufgenommen. Das ist exakt die Bettenzahl, die notwendig ist, um den Bedarf in Bayern zu decken. Mehr als 200 Kinder können  pro Jahr in Krisen im Zentrum mit ihren Eltern und Geschwistern aufgenommen werden. Immer mit dem Ziel, sie möglichst rasch zu stabilisieren, damit sie bald wieder nach Hause entlassen und dort vom ambulanten Team weiterbetreut werden können.

Das Team für die neue Station wird bereits aufgebaut. Hervorragende Kolleginnen und Kollegen aus der Pflege und aus allen Bereichen der ärztlichen Disziplinen, der Psychologie, der sozialen Arbeit, der Physiotherapie usw. möchten hier mitarbeiten.

Die festliche Eröffnung haben wir bereits vor Monaten angekündigt für den 24. Juni 2016. Herr Ministerpräsident Horst Seehofer  und die beiden Ressortchefs Melanie Huml und Dr. Ludwig Spaenle werden diese Einweihung mit ihrer Teilnahme adeln, gemeinsam mit unserer Schirmherrin Karin Seehofer und unserem Kuratoriumsvorsitzenden Alois Glück. Wir hoffen, viele unserer Unterstützer dort zu begrüßen.

Der Förderverein hat weit über seinen finanziellen Hauptbeitrag zum Baubudget hinaus auch in diesem Jahr dafür sorgen können, dass wichtige Einstellungen für das künftige Team rechtzeitig vorgenommen werden konnten, solange bis das Klinikum die Finanzierung übernimmt. Der Förderverein hat zudem wichtige Projekte ermöglicht, u.a. durch Unterstützung von Mitarbeiter-Fortbildungen an Kinderpalliativzentren im Ausland ebenso wie durch Ausbildungsveranstaltungen im eigenen Haus.

Daneben übernimmt der Förderverein auch einen großen Teil der Einrichtungskosten für die neue Station und sorgt dafür, dass die besten Lösungen nicht an der Finanzierung scheitern. Hier ist es aber immer noch erforderlich, weitere Mittel zu beschaffen, damit u.a. ergänzende Therapien und eine optimale personelle Ausstattung ermöglicht werden können.

All denen, die uns auch in diesem Jahr durch ihre Spenden ebenso wie durch ihren Zuspruch beigestanden haben und die dazu beitragen, dass wir als Förderverein dem Kinderpalliativteam die notwendige Unterstützung geben können, danken wir von ganzem Herzen. Wir wünschen Ihnen allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Ihr
Förderverein Kinderpalliativzentrum München
Der Vorstand

Frohes Baustellenfest im Kinderpalliativzentrum

30.4.2015  - Eigentlich sollte es ein Richtfest werden. Aber die Baustelle am Rande des Campus Großhadern ist so schnell und gut vorangeschritten, dass es bereits ein „Ausbaubeginn-Fest“ war, das am 28. April in einem Zelt im Innenhof des künftigen Zentrums gefeiert werden konnte. Die Schirmherrin des Projekts Frau Karin Seehofer adelte persönlich die Feierstunde der am Bau Beteiligten mit ihrer Anwesenheit und wurde für ihre menschlichen und alle berührenden Begrüßungsworte gefeiert. Auch dem Vorstand des Klinikums, Herrn Koslowski und Herrn Prof. Dr. Jauch merkte man an, dass ihnen dieses Projekt ein besonderes Herzensanliegen ist.

Der Fördervereins-Vorstand dankte allen Beteiligten, insbesondere dem zuständigen Bauamt Rosenheim und den Architekten, aber auch allen beteiligten Baufirmen, sehr herzlich und tief beeindruckt dafür, dass der Bau sowohl voll im Zeitplan als auch perfekt im Budget liegt und dass der geplanten Fertigstellung zum Jahresende 2015 derzeit nichts im Wege steht.

Jetzt stehen sehr wichtige und entscheidende Aufgaben an mit der technischen, medizintechnischen und der IT-Ausstattung ebenso wie mit der individuellen Gestaltung, damit dieses Zentrum nicht nur eine Klinik wird, sondern ein „Zuhause auf Zeit“ für Patienten und Familien, so wie es das Ziel dieses Projekt ist.

Derzeit ist jedenfalls alles gut im Werden und für Frau Prof. Führer  und ihr Team wurde bei dem Rundgang durch die Räume die Vollendung dieses Zuhause für „ihre“ Kinder bereits richtig greifbar.

Festliche Spendenübergabe

(Foto v.l.n.r. Thomas Barth Vorsitzender Kinderpalliativzentrum, Prof. Monika Führer, Leitung Kinderpalliativzentrum, Karin Seehofer, Dr. Ulrich Netzer Präsident Sparkassenverband Bayern, Guggy Borgolte Hauner Verein, Reiner Becker Hauner Verein)

13.4.2015 - Im frühklassizistischen Prinz-Carl-Palais, dem Amtssitz des bayerischen Ministerpräsidenten durften der Förderverein des Kinderpalliativzentrums und der Hauner Verein, in Anwesendheit von Frau Seehofer, jeweils eine großartige Spende von 25.000 Euro vom Präsidenten des Sparkassenverbands Bayerns, Herrn Dr. Netzer entgegen nehmen. Wir danken Frau Seehofer und Herrn Dr. Netzer sehr, sehr herzlich für die hohe Spende, für die besonders festliche Übergabe und das “offene Ohr” für die Nöte der Kinderklinik und der Kinderpalliativmedizin!

Versteigerung afrikanischer Kunst am 31. Januar 2015 zugunsten des Kinderpalliativzentrums

14.01.2015 - Das Sammler-Ehepaar Dr. Vera Nerlich und Dr. Wolfgang Nerlich hat über vier Jahrzehnte hinweg Werke der künstlerisch herausragenden Regionen West- und Zentralafrikas gesammelt. Sie haben testamentarisch verfügt, dass der wertvolle Nachlass ihrer Sammlung zugunsten des Fördervereins Kinderpalliativzentrum München versteigert werden soll.

Ein Teil der Sammlung wurde bereits im November 2014 vom Auktionshaus Scheublein in München erfolgreich versteigert.

Weitere 300 wertvolle Stücke, vor allem Masken und Skulpturen, werden nun vom Haus Zemanek-Münster am 31. Januar 2015 um 14.00 Uhr versteigert. Auktionsort ist das Tribal Art Kunst-Auktionshaus Zemanek-Münster in der Hörleingasse 3-5 in 97070 Würzburg (www.tribal-art-auktion.de). Vorbesichtigungen sind vom 28. Januar bis 31. Januar möglich. Unter den Stücken sind großartige, besonders fein ausgearbeitete Gesichtsmasken, die zum Teil mit Schätzpreisen von 5.000 bis 10.000 Euro notiert sind und ab 2.500 Euro aufgerufen werden. Natürlich gibt es auch viele günstigere Stücke. 

Der Förderverein freut sich über jeden Teilnehmer, der mit dem Erwerb dieser Kunstwerke auch den Aufbau des Kinderpalliativzentrums fördert.

Hohe Auszeichnung für Frau Prof. Dr. Monika Führer

14.01.2015 - Am 17. Dezember 2014 hat Frau Prof. Dr. Monika Führer aus der Hand des Bayerischen Ministerpräsidenten den Bayerischen Verdienstorden entgegengenommen.

Diese Auszeichnung stellt eine herausragende Würdigung der bisherigen Leistung für den Aufbau einer optimalen bayernweiten Kinderpalliativ-Versorgung dar. Frau Prof. Dr. Führer und ihr Team haben in den vergangenen 10 Jahren nicht nur in München und Oberbayern die spezialisierte ambulante Palliativ-Versorgung für Kinder gegründet und ausgebaut, sondern beharrlich und mit großem Einsatz die flächendeckende Versorgung aller bayerischen Regionen entwickelt und vorangebracht. In naher Zukunft wird nun auch das Kinderpalliativzentrum am Standort Großhadern als zentrale Anlaufstation für Kinder und Eltern in ganz Bayern sowie für Forschung, Lehre und Fortbildung zur Verfügung stehen.

Der Vorstand des Fördervereins gratuliert Frau Prof. Dr. Führer von Herzen und freut sich mit ihr über diese hohe Wertschätzung. Dies strahlt auch auf das gesamte Projekt der Errichtung des neuen Zentrums aus, dessen Aufbau und Ausbau weiter tatkräftig gefördert werden muss.

Der Bau wächst

20.11.2014 - Seit dem Spatenstich am 14. Juli geht es auf der Baustelle mit Riesenschritten voran. Nach den Abbruch- und Aushubarbeiten wächst der Bau stetig und schnell, Souterrain und Erdgeschoss sind inzwischen im Rohbau errichtet, bei weiter günstiger Witterung wird die vorgesehene Höhe Mitte Dezember erreicht.

Im Souterrain werden im Wesentlichen Räume für Technik und Versorgung sowie für die Klinikverwaltung zur Verfügung stehen. Im Erdgeschoss wird künftig das ambulante Kinderpalliativteam arbeiten, es entstehen Arztzimmer und Seminarräume sowie zwei Familien-Appartements. Das nunmehr anstehende 1. Obergeschoss wird ganz den kleinen Patienten gewidmet sein, die in acht Einzelzimmern mit großzügigen Balkonen betreut werden. Ein geräumiges Familienwohnzimmer und die integrierte Elternküche laden zur Begegnung ein und bieten Raum für Geschwister, die auf der Station jederzeit willkommen sind.

Wenn kein vorzeitiger Wintereinbruch dazwischen kommt, wird der Bau noch in diesem Jahr bis zum Richtfest gedeihen.

Spatenstich für das Kinderpalliativzentrum

14.07.2014 - Für das neue Kinderpalliativzentrum am Campus Großhadern des Klinikums der Universität München wurde heute der Grundstein gelegt. Zum festlichen Spatenstich begrüßten der Vorsitzende des Fördervereins Herr Thomas Barth, Herr Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle und die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml, die zahlreichen Gäste.

Die Schirmherrin des Fördervereins Frau Karin Seehofer und der Vorsitzende des Kuratoriums Herr Alois Glück ebenso wie die Professorin für Kinderpalliativmedizin Frau Prof. Dr. Monika Führer bedankten sich persönlich bei allen Unterstützern dieses bedeutenden Projekts.

Festlicher Spatenstich am 14. Juli 2014

03.07.2014 - Jetzt ist es tatsächlich soweit: am 14. Juli dieses Jahres um 12:00 Uhr findet der Spatenstich für das Kinderpalliativzentrum München statt. Zum festlichen Akt werden Herr Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle als zuständiger Staatsminister für das Klinikum der Universität München und die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml, die den Aufbau der Kinderpalliativmedizin in Bayern wesentlich begleitet hat, erwartet. Der Klinikumsvorstand und der Vorstand des Fördervereins Kinderpalliativzentrum München e. V. freuen sich, dass Kuratorium, Großspender, Politik, Behörden und viele Freunde des Projektes bei diesem Ereignis dabei sein werden.

Die Schirmherrin unseres Fördervereins Frau Karin Seehofer und der Vorsitzende des Kuratoriums Herr Alois Glück werden ebenso wie die Professorin für Kinderpalliativmedizin Frau Prof. Dr. Monika Führer einige Worte zu den Erwartungen und Hoffnungen für das neue Kinderpalliativzentrum sagen. Der Vorsitzende des Fördervereins Herr Thomas Barth wird sie hierzu „auf ein Wort“ befragen.

Der Fördervereinsvorstand bedankt sich sowohl beim Vorstand des Klinikums, insbesondere Herrn Prof. Dr. Karl-Walter Jauch und Herrn Gerd Koslowski ebenso wie bei dem zuständigen Bauamt Rosenheim und bei dem Team der ARGE KPZ Meissler Architekten und van Ginkel Architekten sowie bei den Fachplanern für die großartige, immer lösungsorientierte, konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit, die nunmehr den Baubeginn ermöglicht.

Eine Vielzahl von Gewerken muss sukzessive geplant und ausgeschrieben werden. Die ersten Gewerke sind bereits vergeben. In diesen Tagen beginnen die Arbeiten für Abbruch und Aushub an der Baustelle. Bis Ende des kommenden Jahres soll das neue Gebäude stehen.

Alle Beteiligten sind erleichtert und glücklich, dass nach der notwendigen Umplanung von einer Modulbauweise auf eine herkömmliche Massivbauweise und den damit verbundenen Verzögerungen und Neuausschreibungen jetzt die Realisierung sichtbar beginnt.

Auf der Baustelle tut sich etwas

03.07.2014 - Die Aktivitäten für den Neubau des Kinderpalliativzentrums können nicht mehr übersehen werden. Als erstes muss die Feuerwehrzufahrt, die derzeit mitten durch das Baugrundstück führt, umverlegt werden. Die Erdarbeiten sind in vollem Gang, erkennbar an den großen Geräten auf der Baustelle.

Mit den Abbrucharbeiten wird noch diese Woche (bzw. in der 27. KW) begonnen. Auch die Rohbaufirma ist schon beauftragt und wird Ende Juli mit den Arbeiten beginnen.

Förderverein Kinderpalliativzentrum München e.V.

Der Förderverein Kinderpalliativzentrum München e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, ein Zentrum für die stationäre, ambulante und begleitende Betreuung schwerstkranker und sterbender Kinder und Jugendlicher sowie ihrer Angehörigen zu schaffen. Dieses Vorhaben ist eingebettet in die Bemühungen des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit, eine umfassende palliativ-medizinische Betreuung in ganz Bayern zu gewährleisten.

Mit dem Projekt HOMe und der Koordinierungsstelle Kinderpalliativmedizin hat das Klinikum der Universität München bereits erfolgreich die häusliche Betreuung schwerstkranker und sterbender Kinder ausgebaut. Das neue Kinderpalliativzentrum vervollständigt diesen Ansatz um die stationäre Betreuung. Dabei wird besonderer Wert auf die Betreuung und den Zusammenhalt der Familien gelegt. Unterstützen auch Sie dieses wegweisende Projekt und helfen Sie mit, Kindern und ihren Familien diesen schweren Weg ein Stück weit zu erleichtern.

Sonderpreis „Sterben in Würde“ für die Arbeitsgemeinschaft Kinderpalliativmedizin in Bayern

18.03.2013 - Die Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen in Bayern hat auch im Jahr 2012 erhebliche    Fortschritte gemacht. Diese Fortschritte wurden im Juni 2012 mit dem Sonderpreis „Sterben in Würde“ des Deutschen Innovationspreises im Gesundheitswesen der BayernLB gedfasürdigt. Ausgezeichnet wurde die 2006 von Frau Professor Führer gegründete Arbeitsgemeinschaft Kinderpalliativmedizin in Bayern für die Entwicklung und Umsetzung des vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit 2009 der Öffentlichkeit vorgestellten Konzeptes für die flächendeckende Versorgung schwerstkranker und sterbender Kinder und Jugendlicher. Mehr...

Bericht des Vorstands des Fördervereins

18.03.2013 - Das Jahr 2012 war für den Förderverein von drei wichtigen Entwicklungen gekennzeichnet: Die finanzielle Absicherung für das künftige Kinderpalliativzentrum ist auf unverändert sehr gutem Wege. Das ambulante Kinderpalliativ-Team um Frau Professor Monika Führer leistet mit größtem Einsatz unter den unverändert provisorischen Umständen bis zur Realisierung des neuen Zentrums seine Arbeit und hat im vergangenen Jahr dafür mit dem Deutschen Innovationspreis im Gesundheitswesen der BayernLB eine sehr bedeutende und ehrenvolle Würdigung erhalten. Das vordringliche Thema für unseren Förderverein ist aber die Realisierung des dringend notwendigen Neubaus für das Kinderpalliativzentrum. Diese wird sich nach der aktuellen Planung des zuständigen Bauamts und des Klinikums aufgrund von Verzögerungen bei der Ausschreibung zeitlich verschieben. Mehr...

Finanzierung des ersten Kinderpalliativzentrums in Bayern gesichert.

5.10.2011 - Die Errichtung des ersten bayerischen Kinderpalliativzentrums ist gesichert. Es entsteht für
rund 7,5 Millionen Euro am Klinikum der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität in Großhadern. Einen Anteil an den Bau- und Entwicklungskosten in Höhe von zwei Millionen Euro trägt das Klinikum selbst. Die restliche Summe von 5,5  Millionen Euro konnte innerhalb eines guten halben Jahres über den Förderverein gesammelt werden. Damit kann das Kinderpalliativzentrum schon bald seine Türen öffnen.

Hier finden Sie das aktuelle Presseclipping zur Pressekonferenz vom 5. Oktober 2011.

Außenansicht Kinderpalliativzentrum

„Hadern hilft“ – Kicken für den guten Zweck

07.07.2011 - Die Initiative „Hadern hilft“ veranstaltet am 9. Juli um 13:30 Uhr ein Benefiz-Fußballspiel zu Gunsten des des Kinderpalliaitivzentrums München auf dem Sportplatz Heiglhofstr. 25 in München. Als Spieler werden unter anderem Finanzminister Georg Fahrenschon, Dr. Peter Gauweiler, MdB, Georg Eisenreich, MdL, Andreas Lorenz, MdL und Stadtrat Johann Stadler erwartet. Wir sind Dankbar für diese Unterstützung und freuen uns schon jetzt auf spannende Spiele. mehr...

Münchner Anleger ermöglichen Spende für Kinderpalliativzentrum München e. V.

28.12.2010 - Die Stadtsparkasse München spendet 65.915 Euro aus dem Verkauf der „Stufenzins-Anleihe München II“ für die Errichtung des geplanten Kinderpalliativzentrums. Ein großer Schritt für ein großes Projekt. Wir sind dankbar für soviel Unterstützung!
Kunden der Stadtsparkasse München haben von der "Stufenzins-Anleihe München II" ein Volumen von über 13 Mio. Euro gezeichnet und damit zugleich dem geplanten Münchner Kinderpalliativzentrum geholfen. Die Stadtsparkasse München versprach vor Beginn der Zeichnungsfrist der Inhaberschuldverschreibung der BayernLB pro 1.000 Euro Anlagebetrag 5 Euro an den Förderverein Kinderpalliativzentrum München e. V. zu spenden – daraus ergibt sich nun eine Spendensumme von 65.915 Euro. 

Deutsche Krebshilfe unterstützt das Projekt

20.05.2011 - Die Deutsche Krebshilfe unterstützt die Einrichtung des Kinderpalliativzentrums in München. „Zahlreiche schwerkranke Kinder, hierunter auch viele kleine Krebs-Patienten, benötigen ganz besondere Fürsorge“, erklärt Dr. h.c. Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe e. V. „Es ist uns daher ein großes Anliegen, ein solches Palliativzentrum schnellstmöglich zu realisieren. Deshalb rufen wir die Bevölkerung dazu auf, uns hierbei mit Spenden zu unterstützen.“mehr...

Helfen Sie schwerstkranken Kindern.

20.12.2010 - Wir freuen uns über die Unterstützung des Münchner Merkur und der TZ. Unsere Anzeige wurde diesen Montag in beiden Blättern abgedruckt. Wir sagen herzlichen Dank für die großzügige Unterstützung. Sehen Sie sich die Anzeigen auch direkt hier an: Münchner Merkur und TZ.

Positives Presseecho

15.10.2010 - Die Pressekonferenz zur Gründung des Fördervereins für das Kinderpalliativzentrum am Klinikum der Universität München ist heute bestens in den Medien vertreten. Die Geschichte der kleinen Nora, einem Mädchen, dass in ihrem, kurzen Leben Monate auf einer Intensivstation verbringen musste und das Projekt des Kinderpalliativzentrums fanden bei der Presse großen Zuspruch. Wir bedanken uns für die große Berichterstattung. Lesen Sie mehr in unserem Pressebereich: Mehr...

Gemeinnützigkeit bestätigt und erste Spende über 25.000 Euro.

15.10.2010 - Der Förderverein Kinderpalliativzentrum München e.V. ist gerade einmal einen Tag alt und schon gehen die ersten Spenden ein. Der Vorsitzende des bayerischen Sparkassenverbands Theo Zellner überreichte den ersten großen Scheck über 25.000 Euro an die Schirmherrin des Fördervereins Karin Seehofer. Rechtzeitig zum Start des Spendensammelns wurde vom Finanzamt nun auch die Gemeinnützigkeit des Fördervereins anerkannt. Damit ist der Grundstein gelegt und viele weitere Schecks dürfen folgen.

Pressekonferenz zur Gründung des Fördervereins

14.10.2010 - Die Geschichte der kleinen Nora, einem Mädchen, dass in seinem, kurzen Leben Monate auf einer Intensivstation verbringen musste,  war der Auslöser für Frau Prof. Dr. Monika Führer, Kinderärztin und Spezialistin für Kinderpalliativmedizin am Klinikum der Universität München, neue Versorgungsstrukturen für schwerkranke Kinder und Jugendliche aufzubauen um ihre Betreuung zu verbessern. Mehr...

Einladung zur Pressekonferenz zur Gründung des Fördervereins

01.10.2010 - Am Donnerstag, 14. Oktober, 11.00 Uhr findet im Klinikum der Universität München die Pressekonferenz "Errichtung eines Kinderpalliativzentrums am Klinikum der Universität München" statt. Folgende Gäste werden erwartet:

  • MdL Dr. Wolfgang Heubisch, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst
  • Karin Seehofer, Schirmherrin des Fördervereins Kinderpalliativzentrum München e.V.
  • Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor des Klinikums der Universität München
  • Prof. Dr. Monika Führer, Leiterin der Koordinationsstelle Kinderpalliativmedizin am Klinikum der Universität München
  • Thomas Barth, Vorsitzender des Fördervereins Kinderpalliativzentrum München e.V. und Vorstandsvorsitzender der E.ON Bayern AG